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Burg Adelebsen

Vorschaubild

Stiftung Burg Adelebsen

Offenser Straße 1 f
37139 Adelebsen

Telefon (05506) 7073
Telefax (05506) 7000

E-Mail E-Mail:

Der 15 km westlich von Göttingen an der Schwülme gelegene Ort Adelebsen wird erstmalig 990 n. Chr. mit dortigen Königsbesitz erwähnt. Hier führte die "Schwulmese-Heerstraße" vorbei, eine Verbindungsstraße zur "via regia" - Königsweg. Die zuerst 1111 auftretenden Herren von Wichbike siedelten von ihrem dortigen Stammsitz 1234 nach Adelebsen über, errichteten hier die in ihren ältesten Teilen noch stehende Burg - erstmalig erwähnt 1295 - und nannten sich seitdem nach ihr.


Der die Hauptburg weithin überragende 38,75 m hohe fünf-, im oberen Teil sechseckige Bergfried stammt aus dem 13. Jahrhundert und gehört zu den mächtigsten Wohn- und Verteidigungstürmen dieser Zeit. Im Dreißigjährigen Krieg wurde der Flecken Adelebsen zerstört.

 

Im 16. Jahrhundert wurde ein großer Renaissancetrakt errichtet, von dem heute nur noch ein Treppenturm existiert. 1640 errichtete ein Herr von Adelebsen, der Kanzler in Kassel war, auf einer vorgelagerten Terrasse ein Lustschloss, das 1890 erweitert wurde.

Dem Besucher bietet sich heute ein Ensemble unterschiedlicher Epochen, umgeben von Gartenterrassen auf ehemaligen Verteidigungsanlagen. 1947 gründete der letzte Herr von Adelebsen eine Stiftung zur Erhaltung der historischen Anlagen.

Nach 1347 übten die Herren von Adelebsen vorerst eine übertragene Gerichtsbarkeit aus. Am 1.5.1394 erhielt der Ort Adelebsen offiziell das Weichbildsrecht (eine Art Selbstverwaltung, Ortsrecht). Im 14. Jahrhundert entstand das Patrimonialgericht. Die territoriale Entwicklung wurde etwa 1512 abgeschlossen. Diesem Obergericht unterstanden bis zur Auflösung 1850 der Flecken Adelebsen, die Dörfer Barterode, Güntersen, Eberhausen, Lödingsen, Wibbecke, Fehrlingsen, das Gericht Asche und anfangs einige Siedlungen, die später wüst wurden. Die Herren von Adelebsen - ein edelfreies Geschlecht - begaben sich erst im 15. Jahrhundert unter die Lehnshoheit der Herzöge von Braunschweig, ohne auf ihre angestammten Rechte verzichten zu müssen.


Besichtigung der Burg mit Führung sind nach Vereinbarung in den Monaten April bis September möglich; zu besichtigen sind unter anderem das Brunnenhaus, der Rittersaal und der Turm.


Chronik

Geschichte Adelebsens und Lödingsens
von Cord Alphei


ChronikBesonders wichtige Wegmarken in der Geschichte Adelebsens und Lödingsens sind die Errichtung und der Ausbau von Burg und Straße in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts, die Plünderungen und Zerstörungen während des Dreißigjährigen Krieges, der um 1870 einsetzende industriemäßige Basaltabbau, der Eisenbahnbau 1910, ferner die Vertreibung und Vernichtung der vor allem in Adelebsen zahlreichen jüdischen Einwohner unter der NS-Diktatur und schließlich der starke Zustrom von Flüchtlingen und Vertriebenen nach dem Zusammenbruch 1945.

Die Geschichte Adelebsens und Lödingsens entstand im Auftrage des Fleckens als Festschrift zur 1000-Jahr-Feier.

201 Seiten

Gebundene Ausgabe

Leineneinband 3,50 €

Ledereinband 7,00 €

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Eine Abhandlung über den Basalt der Bramburg Adelebsen ist nun auch virtuell vorhanden: http://bramburg-basalt.andreu.de/

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Burgstraße 2
37139 Adelebsen

 

Tel.    +495506-897-0
Fax    +495506-897-37
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Über den Flecken Adelebsen

Der Flecken Adelebsen, zwischen Bramwald-Solling, Weser und Leine, liegt mit seinen Ortschaften Adelebsen, Barterode, Eberhausen, Erbsen, Güntersen, Lödingsen und Wibbecke ca. 15 km nordwestlich der Universitätsstadt Göttingen.

 

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