Die EAM sponsert Spielgerät für den Regenbogenkindergarten in Lödingsen
ADELEBSEN. Spielen und bewegen an der frischen Luft ist gesund - das gilt für Kinder und Erwachsene gleichermaßen. Um für mehr Aktivität im Freien zu sorgen, fördert die EAM die Anschaffung und Aufstellung von Spiel- und Sportgeräten in den Kommunen ihres Netzgebietes. Dazu gehört auch der Flecken Adelebsen. Axel Fette, Leiter der Netzregion Göttingen/Hardegsen, übergab jetzt gemeinsam mit Sascha Reuleke, Flecken Adelebsen, eine Outdoor-Wasserwand an den Regenbogenkindergarten. Die Wasserwand bietet ab sofort ein faszinierendes Wassererlebnis für die Kitakinder und fördert die kreative Betätigung mit dem Element Wasser.
„Es ist immer schön zu sehen, wie aktives Spielen und Entdecken begeistern kann und die Kinder nach draußen lockt. Als kommunaler Energiepartner liegt uns die Gesundheit von Kindern und Erwachsenen sehr am Herzen und wir möchten sie zu Aktivität im Freien motivieren“, erklärte Axel Fette. Auch Kindergartenleiterin Julia Nolte freute sich über die Unterstützung durch die EAM: „Ich bin überzeugt, dass die Wasserwand ein besonderes Highlight in unserem Kindergarten ist und viel positive Energie freisetzen wird.“
Bau einer Bike + Ride Station am Bahnhof in Lödingsen beschlossen und umgesetzt
Der Rat beschloss im Dezember 2022 den Bau einer Bike + Ride Station am Bahnhof Lödingsen. Eine Förderung wurde umgehend im Jahr 2023 bei der Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG) gGmbH beantragt. Der Bewilligungsbescheid lag am 29. Mai 2024 vor und die Arbeiten konnten beginnen. Die mittlerweile fertiggestellte Bike + Ride Station konnte nun offiziell eröffnet werden.
Norbert Hille als Antragsteller bedankt sich dafür, dass der Rat die Maßnahme positiv beschlossen und die Verwaltung sie umgesetzt hat. Die Ortsbürgermeisterin von Lödingsen Frau Breder ergänzt: „Wir bedanken uns ebenfalls bei Lutz Ehlers als Ideengeber.“
Die Bauarbeiten begannen im April 2025 und wurden im August 2025 abgeschlossen. Insgesamt 9 Firmen und der gemeindliche Bauhof waren an der Maßnahme beteiligt, weshalb eine entsprechende Koordination erforderlich war. Die Gesamtkosten belaufen sich auf ca. 116.000 €, wovon 74.766 € von der ZUG gefördert werden, berichtet Bürgermeister Holger Frase.
Für die Nutzung der Sammelschließanlage kann ein Schlüssel im Rathaus bei der Verwaltungsmitarbeiterin Frau Grapp ausgeliehen werden. Die jährliche Nutzungsgebühr beträgt 20,00 €. Wer sein Fahrrad nicht in der abschließbaren Anlage abstellen möchte, kann die neuen Fahrradparker nutzen. Eine Fahrrad-Servicestation gehört ebenfalls zum neuen Ensemble. Bei einem Defekt am Rad kann man sich hier schnell und einfach behelfen.
Bürgermeister Holger Frase ergänzt: „Bereits vor der offiziellen Eröffnung wurde ein Schlüssel zur Nutzung der Sammelschließanlage an einen Bürger vergeben.“
Durch die Nutzung der Bike + Ride Anlage werden innerhalb der nächsten 25 Jahre 59 Tonnen Co2 eingespart.
gez. Frase
„Nationale Klimaschutzinitiative
Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert die Bundesregierung seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.“
Gemeinsamer Fahrplan zur klimafreundlichen Wärmeversorgung: Adelebsen, Friedland und Gleichen starten kommunale Wärmeplanung
Mit dem Start der kommunalen Wärmeplanung widmen sich die Gemeinden Adelebsen, Friedland und Gleichen einem wichtigen Baustein für eine klimafreundliche Energiezukunft. Ziel ist die Entwicklung tragfähiger Strategien, wie die lokale Wärmeversorgung langfristig klimaneutral, effizient und bezahlbar gestaltet werden kann.
Lokale Potenziale bestmöglich nutzen „Mit der kommunalen Wärmeplanung schaffen wir die Basis für eine nachhaltige Wärmewende – auf die Bedürfnisse unserer Gemeinde zugeschnitten“, sagt Adelebsens Bürgermeister Holger Frase. Auch Andreas Friedrichs, Bürgermeister der Gemeinde Friedland, betont: „Die kommunale Wärmeplanung soll uns zeigen, wie wir Investitionen zielgerichtet einsetzen und die Energieversorgung für kommende Generationen sichern können.“ Bürgermeister Dirk Otter aus Gleichen ergänzt: „Wir wollen wissen, welche konkreten Möglichkeiten vor Ort bestehen – und wie wir diese bestmöglich nutzen können.“
Von der Analyse des Ist-Zustands zum Zielszenario Zum Auftakt des Projekts wird der aktuelle Wärmebedarf systematisch analysiert, ebenso wie bestehende Infrastrukturen und lokale Potenziale, z. B. für Wärmenetze, Umweltwärme, Geothermie oder Wärmepumpen. Auf dieser Grundlage entsteht ein strategischer Wärmeplan mit Entwicklungspfaden und Handlungsempfehlungen für jede der drei Kommunen.
Fachlich begleitet wird das Vorhaben vom Hamburg Institut, einem erfahrenen Beratungs- und Forschungsunternehmen mit Spezialisierung auf Wärmewende-Themen. Die Planung erfolgt zeitgleich in Adelebsen, Friedland und Gleichen. So können Synergien genutzt werden, ohne dass die individuelle Perspektive der einzelnen Gemeinden verloren geht.
Die kommunale Wärmeplanung wird im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert. Bewilligungsbehörde ist die Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG) gGmbH.
Der Abschluss des Projekts ist für 2026 geplant. Bürgerinnen und Bürger werden im Verlauf der Wärmeplanung über Online-Angebote und Veranstaltungen regelmäßig informiert und aktiv eingebunden.
Kontakt für Rückfragen: Holger FraseFrau Wendt
05506 8971005506 89732
Straßensanierung Hitzing abgeschlossen
Dorfregion Wibbecke-Erbsen-Lödingsen
Die Baumaßnahme wurde am 08.04.2024 begonnen. Heute erfolgte die offizielle Freigabe der Straße. Bürgermeister Holger Frase resümierte: „Das Projekt ist hervorragend gelaufen.“ Natürlich gab es auch Widrigkeiten. Die Kreuzung musste gesperrt werden, als zeitgleich die Landesstraße in Adelebsen erneuert wurde. Dies hat für geballten Umleitungsverkehr gesorgt. Auch der felsige Untergrund hat die ausführende Baufirma Rohrleitungs-, Straßen- und Tiefbau GmbH (RST) aus Lenglern vor Herausforderungen gestellt, wusste Christian Wegener zu berichten.
Insgesamt wurden 1,1 Mio. € verbaut. Aus dem Förderprogramm Dorfregion konnten 500.000 € Fördermittel eingeworben werden. „Der Verwendungsnachweis muss bis zum 31.01.2025 dem Amt für regionale Landesentwicklung vorliegen, damit die Gelder auch ausgezahlt werden können.“, erklärte Heiko Oertel vom ARL.
Besonders hervorzuheben war die gute Abstimmung unter den Beteiligten. Ortsbürgermeister Karl-Heinz Rakebrandt berichtete: „In den regelmäßigen Baubesprechungen konnten die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger besprochen werden.“ Für alles konnte eine Lösung gefunden werden. So war beispielsweise auch die Einsatzbereitschaft der wibbecker Feuerwehr stets gegeben. Diese ist nämlich ebenfalls Anliegerin der Straße.
Die Koordination aller Maßnahmen oblag dem Büro IB Rinne GmbH aus Rosdorf. Betreut wurde das Projekt von Peter Schäfer und Emil Schlee. Eine Sache konnten die Beiden noch berichten: „Aktuell fehlen die neuen insektenfreundlichen Straßenleuchten. Aufgrund von Lieferengpässen können diese erst im Januar montiert werden.“
Neben dem Straßenbau wurde auch für den Wasserverband VEV die gesamte Kanalisation erneuert. Insgesamt weitere 730.000 € wurden hier verbaut.
Holger Frase
Ortsbürgermeister Kurt Prutschke zu Gast bei Erfahrungsaustausch mit dem Bundespräsidenten Bundespräsident Steinmeier würdigt ehrenamtliche Bürgermeister am 11. April in Schloss Bellevue
Auf Einladung von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und der Körber-Stiftung reist Kurt Prutschke Mitte April für zwei Tage nach Berlin. Gemeinsam mit 80 weiteren ehrenamtlichen Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern aus ganz Deutschland nimmt er an der Veranstaltung „Demokratie beginnt vor Ort“ teil. Das Treffen stellt das ehrenamtliche Engagement in den Mittelpunkt und würdigt den Einsatz der Kommunalpolitikerinnen und -politiker für die Demokratie.
„Ich freue mich außerordentlich, mich mit ehrenamtlichen Kollegen und Kolleginnen zu einem Erfahrungsaustausch zu treffen und dieses dann auch noch mit unserem Bundespräsenten zu vertiefen“, so Ortsbürgermeister Kurt Prutschke.
Am 10. April haben die Amtsträgerinnen und -träger bei einem Netzwerktreffen die Gelegenheit, sich zu Themen wie beispielsweise Vereinbarkeit mit Hauptberuf und Familie, den zeitlichen Belastungen oder Anfeindungen auszutauschen und voneinander zu lernen. Am 11. April empfängt Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier die Kommunalpolitikerinnen und -politiker in Schloss Bellevue. Hier sind eine Rede des Bundespräsidenten sowie Gespräche mit den ehrenamtlichen Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern vorgesehen.
Die Veranstaltung in Schloss Bellevue am 11. April beginnt um 10:30 Uhr und wird im Livestream auf
Im Rahmen der Veranstaltung werden die Ergebnisse einer repräsentativen Forsa-Umfrage unter ehrenamtlichen Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern im Auftrag der Körber-Stiftung präsentiert. Die Ergebnisse beleuchten u.a. die Rahmenbedingungen des Ehrenamts, die wahrgenommene gesellschaftliche und politische Stimmung in den Kommunen sowie die Erfahrungen der Amtsträgerinnen und -träger mit Bedrohungen und Gewalt im Kontext ihrer eigenen Arbeit.
Von den ca. 11.000 Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern in Deutschland üben knapp 60 Prozent ihr Amt im Ehrenamt aus. Sie stehen für lokale Demokratiegestaltung und sichern den gesellschaftlichen Zusammenhalt vor Ort. Menschen für das Amt zu begeistern und Nachwuchskandidaten zu finden, stellt sich jedoch zunehmend als herausfordernd dar. Zeitliche Belastungen, die Vereinbarkeit mit Hauptberuf und Familie, Anfeindungen und die Finanzknappheit in den Gemeinden sind nur einige Faktoren, die die Attraktivität des Amtes mindern. Vor diesem Hintergrund laden Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und die Körber-Stiftung zu einer zweitägigen Veranstaltung, um dem ehrenamtlichen kommunalpolitischen Engagement den Rücken zu stärken.
Angebote für Journalistinnen und Journalisten (bitte über den der Körber-Stiftung anfragen):
Kurzfilm über ehrenamtliche Bürgermeisterinnen und Bürgermeister (verfügbar ab dem 11. April)
Pressefotos der Veranstaltung (verfügbar ab dem 11. April um 15:30 Uhr)
Interview mit Sven Tetzlaff, Leiter des Bereichs Demokratie und Zusammenhalt der Körber-Stiftung, oder Katrin Klubert, Programmleiterin Zusammenhalt der Körber-Stiftung
Sportteil Barterode wurde offiziell wiedereröffnet
Der Umbau kostete 370.000 Euro
Im Dezember 2021 wurde ein Wasserschaden im Sportteil Barterode entdeckt. Der gesamte Schwingfußboden musste daraufhin erneuert werden. Die Verwaltung schlug der Politik vor, gleich eine Grundsanierung durchzuführen. Hierfür hat der Gemeinderat 380.000 € zur Verfügung gestellt. Lediglich 23.000 € davon entfallen auf den zerstörten Hallenfußboden. Die tatsächlichen Ausgaben belaufen sich auf 370.000 € und bleiben somit unter der ursprünglichen Kostenschätzung.
Der Sportteil Barterode wurde aufwendig energetisch saniert. Alle Fenster wurden erneuert, die Lampen auf LED umgerüstet und eine neue Deckenheizung eingebaut. Diese Woche war es dann endlich soweit. Die fertiggestellte Halle konnte offiziell wiedereröffnet werden. Dem aufmerksamen Beobachter entging nicht, dass noch nicht die gesamte Außenfassade gestrichen war, doch solange wollte Bürgermeister Holger Frase nicht mehr mit der offiziellen Eröffnung warten. „Nutzen kann man die Halle schließlich jetzt schon, auch wenn die Außenfassade noch nicht ganz fertig ist“.
Auch der Ortsbürgermeister Ralf Wasmuth freute sich über die Wiedereröffnung, „nach etwa 3 Jahren können die Barteröder wieder die Sportstätte nutzen“. Er bedankt sich beim Rat für die Bereitstellung der Mittel und dem ausführendem Architekturbüro Holger Müller aus Hardegsen.
Auf dem Foto sind zu sehen (v.l.): Michael von Minden (Gemeinderat), Holger Frase (Bürgermeister), Frank Käbisch (Sportverein), Brigitte Bindseil (Gemeinderat und stellv. Ortsbürgermeisterin), Ralf Wasmuth (Gemeinderat und Ortsbürgermeister) und Gerald Wälchli (Sportverein).
Der Flecken Adelebsen, zwischen Bramwald-Solling, Weser und Leine, liegt mit seinen Ortschaften Adelebsen, Barterode, Eberhausen, Erbsen, Güntersen, Lödingsen und Wibbecke ca. 15 km nordwestlich der Universitätsstadt Göttingen.