Donnerstag, 21.03.2019
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Projekt "Blühende Ackerränder"

Berichte aus den Ortschaften:

 

Eberhausen

 

Erbsen

 

Güntersen

 

Lödingsen

 

Wibbecke

 

Acker 1

 

Bilanz der ersten Vegetationsperiode „Blühende Weg- und Ackerränder“

 

Vor ein paar Tagen war ich Gast beim Niedersächsischen Heimatbund, der alle Akteure in Sachen „Blühende Wegränder“ zum Gedankenaustausch eingeladen hatte. Bei dieser Gelegenheit konnte ich unser kleines gemeindeweites „Projekt“ vorstellen und habe viele gute Hinweise aus anderen Gemeinden bekommen.

 

Zur Erinnerung: In fünf Ortsteilen haben wir „Test-Wegränder“ angelegt, die in den nächsten Jahren unterschiedlich bewirtschaftet werden. Vor allem geht es darum, nicht mehr zu mulchen/schlegeln und stattdessen – möglichst spät im Jahr - zu mähen.


Teilweise wurden auch Blumen eingesät, die aber wegen der Trockenheit in diesem Jahr kaum Chancen hatten, sich zu etablieren.

 

An dieser Stelle ist es wichtig, nochmals zu betonen: Wir säen nicht mit den z.B. in Gartencentern erhältlichen Blumenmischungen aus z.T. nicht einheimischen und oft nur einjährigen Pflanzen, sondern bringen zum Standort und der Bewirtschaftung passende Blumen aus. Das bedeutet aber, dass wir nicht den überwältigend üppigen Blühaspekt bekommen werden, den Sie von vielen Verpackungen kennen. Vielmehr ist unser Versuch auf ein langfristiges Etablieren heimischer Pflanzen in natürlicher Dichte angelegt. Beobachten Sie unsere Wegränder in den kommenden Jahren daher unter diesem Blickwinkel und sind Sie bitte nicht enttäuscht, wenn sich nur langsam blühende Pflanzen einstellen. Diese sind dann aber auch die für die Gegend „Passenden“.

 

Um hier noch mehr zu erreichen, wäre ich dankbar, wenn ich über anstehende Wegsanierungsmaßnahmen im Gemeindegebiet informiert würde, denn dann kann ich mit Saatgut für die frischen Bankkette anrücken. Je mehr blühende Stellen wir mittelfristig im Gemeindegebiet haben, desto besser.

 

Und: Wenn jemand von Ihnen Interesse daran hätte, Wegränder zu mähen und das Mähgut zu nutzen (für Kompost oder als Tierfutter), der melde sich bitte ebenfalls bei mir.


Dass es schon in diesem Sommer Landwirte gab, die zwar nicht an unserem Projekt beteiligt sind, die aber auf die Wegränder neben ihren Äckern viel Rücksicht genommen haben, freut mich ganz besonders.

 

Sabine Ammer, Naturschutzbeauftragte

 

Acker 2

 

Ackerränder 1-1
Ackerränder 1-2
Ackerränder 1
Ackerränder 2

 



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