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Blühende Weg- und Ackerränder: Ortsteil Adelebsen

Wie einige von Ihnen an dieser Stelle oder auf der Homepage der Gemeinde vielleicht schon mehrfach gelesen haben, wurden nun in fast allen Ortsteilen der Gemeinde kleine Versuche gestartet, bei denen es darum geht, die Acker- und Wegränder ökologisch aufzuwerten, indem sie anders als bisher genutzt bzw. bearbeitet werden.

Viele dieser Streifen zwischen Weg und Acker werden von den Landwirten gemulcht, so dass der Aufwuchs liegen bleibt, was zu Überdüngung führen kann. Dadurch werden Blütenpflanzen häufig von Fettgräsern oder Brennnesseln und Ampfer verdrängt. Leider kann es auch passieren, dass diese schmalen Flächen gelegentlich befahren und/oder unabsichtlich bei der chemischen Unkrautbekämpfung oder beim Düngen des Ackers miterfasst werden.

Wenn die blühenden Pflanzen auch von den Wegrändern verdrängt werden, finden Insekten überhaupt keine Blüten mehr. Andere Tiere wie Singvögel und Rebhühner, die auf Insekten und Samen als Nahrungsgrundlage angewiesen sind, gehen ebenfalls leer aus.

Mit diesem Projekt versuchen die Gemeinde, der Landschaftspflegeverband und anliegende Landwirte an ausgewählten Wegrändern in den nächsten Jahren verschiedene Methoden zu testen, dieser Entwicklung gegenzusteuern. Während in den kleineren Ortsteilen entsprechende Initiativen im vergangenen Jahr bereits angelaufen sind, fehlte in Adelebsen bislang ein entsprechender Wegrand. Dieser ist nun gefunden, denn entlang des sog. Roten Weges haben Simeon Graf Wolff Metternich und sein Mitarbeiter, Herr Ropeter, auf ihrem Grund einen breiten und langen Wegrand zur Verfügung gestellt.

Förster Andreas Schaefer (sh. Photo) veranlasste freundlicherweise, dass dort der humose, nährstoffreiche Oberboden beiseitegeschoben wurde, so dass ich im Anschluss Saatgut des Landschaftspflegeverbandes auf der Hälfte der Fläche ausbringen konnte. Die andere Hälfte bleibt unbehandelt, um zu verfolgen, welche Pflanzen sich in den nächsten Jahren von selbst ansiedeln werden.

Dankenswerterweise hat sich Herr Carsten Bergmann aus Eberhausen bereit erklärt, den Streifen 1-2 Mal im Jahr zu mähen und das Mähgut zu entnehmen. Allerdings darf kein Hundekot die Fläche verunreinigen.

Wir möchten daher an alle Hundehalter appellieren, Hundekot dort wieder einzusammeln.

Zu diesem Zweck und zu Ihrer Information wird Herr Schäfer ein paar Schilder entlang des Weges aufstellen.

Allen Beteiligten danke ich ganz herzlich für ihr Engagement und ihre Mithilfe!

Sabine Ammer, Naturschutzbeauftragte

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Über den Flecken Adelebsen

Der Flecken Adelebsen, zwischen Bramwald-Solling, Weser und Leine, liegt mit seinen Ortschaften Adelebsen, Barterode, Eberhausen, Erbsen, Güntersen, Lödingsen und Wibbecke ca. 15 km nordwestlich der Universitätsstadt Göttingen.

 

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